Kategorie: Gesundheit

Winterpflege

Solche Tiefsttemperaturen wie in den letzten Tagen kennen die meisten unserer Haustiere ja gar nicht, und auch viele Halter wissen nicht immer, was zu tun ist, um es unseren vierbeinigen Freunden leichter zu machen.

Wenn Dahdou mich permanent bedrängt, mit ihm Gassi zu gehen, dann fällt es mir auch schwer, nein sagen zu müssen. Aber es gilt die Devise, dass Temperaturen, die uns Menschen schnell gefährlich werden können, auch für unsere Haustiere ungeeignet sind, und schnell zu akuten oder gar chronischen Erkrankungen führen können, von Erfrierungen einmal ganz abgesehen. Harte Wintertage sind daher also Tage, die man und tier drinnen verbringen.

Ein gut gefüttertes Haustier ist ein gesundes Tier

Raue Winter und bittere Kälte machen es notwendig, dass Du Deinem Tier genügend Futter und frisches Wasser anbietest. Gesunden Tieren kannst Du unbedacht etwas mehr Futter geben. Ein guter Futterautomat kann dann einen konstanten Nachschub an Nahrung garantieren. Falls Dein Tier gesundheitliche Probleme hat, konsultiere bitte zunächst den Tierarzt.

Schutzvorkehrungen bei Schnee und Eis

Natürlich kann man ein Tier, vor allem einen Hund, nicht ständig drinnen lassen. Regelmäßiger Ausgang ist ja auch Teil einer properen Hundehaltung. Daher beachte bitte die folgenden Tipps:

Bevor Du mit Deinem Hund nach draußen gehst, sieh Dich in der unmittelbaren Nachbarschaft aufmerksam um. Frostschutzmittel oder andere Flüssigkeiten können z.B. auf der Auffahrt Rückstände hinterlassen. Auch vereiste Flächen können für ein Haustier gefährlich werden.

Pfotenschutz ist leicht aufziehbar und sorgt außer für warme Pfoten auch für mehr Haftung auf vereistem oder verschneitem Untergrund. Darüber hinaus hält ein guter Pfotenschutz auch Reizstoffe wie z.B. Salz ab. Doch auch mit Pfotenschutz solltest Du nach dem Heimkommen immer die Pfoten auf Rückstände von Salz oder Schnee untersuchen und gegebenfalls entfernen.

Trockne Deinen Hund oder Deine Katze gut trocken, wenn sie wieder im Haus sind. Untersuche jede Pfote genauestens. Falls nötig, bade Dein Haustier.

Ein gemütliches Zuhause ist gesund für jedermann

Wenn die Außentemperaturen sinken, geschieht das Höherstellen der Heizung oftmals reflexartig. Das ist natürlich unschwer nachzuvollziehen, allerdings kann es bei zu hohen Innentemperaturen schnell zu trockener und gereizter Haut bei uns Menschen und auch bei unseren Tieren führen. Dieser Effekt ist umso ausgeprägter, je häufiger ein Mensch oder Tier zwischen drinnen und draußen hin und her wechselt. Hier kann ein Luftbefeuchter Wunder wirken.

Achtung Böller

Nach der stillen Weihnacht kommt jetzt der ungleich lautere Jahreswechsel auf uns zu, und damit die Zeit des Jahres, in der am meisten Haustiere als entlaufen gemeldet werden. Gerade für Tiere, die sowieso schon Angst vor Donner und Gewitter haben, kann das Geböller um Sylvester herum zu traumatischen Erlebnissen bis hin zu ausgewachsenen Panikattacken führen.

Daher sollten Sie einige Tipps beherzigen.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Tier eine Identifikationsmarke trägt, und am besten auch noch einen Mikrochip mit dem man es jederzeit wiederfinden kann.

Vermeiden Sie es, Ihren Hund zu lauten Events zu bringen, wie zum Beispiel Sylvesterfeiern bei denen geböllert wird.

Lassen Sie Ihr Tier nicht unbeaufsichtigt im Freien. Selbst in einem Zwinger oder einem eingezäunten Bereich können sich panische Tiere leicht verletzen.

Bedenken Sie, dass sich panische Tiere häufig destruktiv verhalten. Daher achten Sie darauf, dass sich in dem Aufenthaltsbereich Ihres Tieres nichts befindet, dass kaputtgehen soll, oder dass das Tier verletzen könnte.

Wenn Sie Ihr Tier allein lassen müssen, lassen Sie ein Radio oder den Fernseher auf Zimmerlautstärke laufen, sodass Ihr Tier das Gefühl hat, nicht ganz allein zu sein.

Bei überdurchschnittlich ängstlichen Hunden kann ein Thundershirt oder eine Antistressweste Wunder wirken, oder Sie versuchen es mit einer Kräutermischung.

Was tun, wenn der Hund entlaufen ist? Ein Leitfaden.

Betagte Hunde

Alte Hunde haben andere Bedürfnisse als junge, das ist bei uns Menschen auch nicht anders. Aber ab wann gelten Hunde eigentlich als alt? Natürlich ist das, genau wie beim Menschen auch, vom einzelnen Individuum abhängig. Generell gilt allerdings, dass größere Hunde schneller altern, als die kleineren Rassen. Eine Dänische Dogge kann bereits mit 5 oder 6 Jahren aufs Altenteil geschickt werden, ein Golden Retriever mit 8 bis 10 Jahren und bei einem Chihuahua sollten die ersten Gebrechen erst ab einem Alter von 10 oder 11 Jahren auftreten. Genetik also, aber auch die Ernährung und die Umgebung, in der ein Hund aufwächst, sind weitere maßgebliche Faktoren.

Im Alter bekommen viele Hunde Arthritis oder andere degenerative Krankheiten, die daran schuld sind, dass der Hund langsamer wird. Er kann dann nicht mehr so lange Gassi gehen oder spielen, da er schneller ermüdet. Er hat Schwierigkeiten beim Aufstehen und kann seine Schlafposition nur schwer finden. Er steigt nur noch zögerlich Treppen herauf oder ins Auto hinein.

Zahnbeschwerden

Bei Hunden können bereits ab einem Alter von 2 oder 3 Jahren die ersten Zahnbeschwerden auftreten. Wenn dann nichts gemacht wird, kann ein Hund beim Eintritt ins Rentenalter schon einige Zähne verloren haben. Manchmal sind die Zahnschmerzen so stark, dass Schwierigkeiten beim Essen haben, und dieses so gut wie möglich vermeiden. Dann kommt es zu einem Gewichtsverlust und wahrscheinlich fängt dann auch das Fell an zu verfilzen. Daher ist es eine gute Idee, dem Hund die Zähne zu reinigen. Es gibt dafür vielfältige Methoden, und nicht jede ist für jeden Hund geeignet.

Aber nicht nur Zahnbeschwerden können zu einem Gewichtsverlust führen. Betagte Hunde leiden häufig an Nieren-, Leber- oder Herz- oder anderen Erkrankungen, die den Hund abmagern lassen.

Aber auch der umgekehrte Fall kann eintreten. Viele Hunde werden im Alter zu trägen Stubenhockern und setzen dann Fett an. Übergewicht ist eines der größten Gesundheitsprobleme bei Hunden allen Alters, und alternde Hunde sind da sicherlich auch keine Ausnahme.

Was Du tun kannst

Schon in jungen Jahren solltest Du mindestens einmal im Jahr dem Tierarzt einen Besuch abstatten. Viele Krankheiten entwickeln sich im Verborgenen und Symptome treten häufig erst spät im Krankheitsverlauf zutage. Es gilt das Motto: Vorsorge ist billiger als Behandlung.

Bitte den Tierarzt um eine Einschätzung der körperlichen Verfassung. Ist er über-, unter- oder idealgewichtig? Am besten lässt Du Dir dort erklären, wie Du dies zuhause selber feststellen kannst.

Gewichtsregulierung per Futter

Übergewichtige Hunde haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herz- und Hautkrankheiten und Krebs. Frage Deinen Tierarzt nach einer Diät, die sicherstellt, dass Dein Hund alle notwendigen Nährstoffe zugeführt bekommt und trotzdem abnimmt. Dies kann zum Beispiel eine kalorienarme Diät sein, oder eine, die mit der fettverbrennenden Verbindung aus Aminosäuren, L-Carnitin, angereichert ist. Auch kann eine Diät auf Basis von Kohlehydraten den Hund satt machen und gleichzeitig die Pfunde purzeln lassen.

Eine Anreicherung des Futters mit Fettsäuren wie z.B. DHA oder EPA kann sich positiv auf Hunde mit Gelenkverschleiß und Arthritis auswirken. Auch Ergänzungsmittel wie Glukosamine und Chondroitin sind in diesem Zusammenhang zu nennen.

Sollte Dein Hund mit Herzproblemen geschlagen sein, solltest Du eine natriumarme Diät anwenden. Bei Nierenproblemen empfiehlt sich eher Futter, das arm an Phosphor, Kalzium und Elektrolyten ist. Frag aber auf jeden Fall Deinen Tierarzt.

Gassi gehen

So bleibt er schlank und die Gelenke und Muskeln geschmeidig. Wie bei uns Menschen ist es auch für Hunde niemals zu spät, um mit dem Sport zu beginnen. Daher kannst Du auch Couch Potatoes an regelmäßige Übungen gewöhnen. Allerdings solltest Du dies nicht zu schnell tun. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wieviel Du Deinem Hund zumuten kannst, sprich mit dem Tierarzt.

Biete Deinem Tier Spielzeug an. Futter Puzzles sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit, das Tier geistig zu fordern und dabei gleichzeitig auf die Futterbremse zu treten.

Passe den Schlafplatz an. Ein Hund, der an Arthritis leidet, mag es jetzt vielleicht etwas weicher als vorher und Handtücher und Decken sind schnell gefunden.

Nassfutter für Katzen

Die richtige Ernährung ist Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Haustiere. In diesem Blogbeitrag erkläre ich, warum Deine Katze mit Nassfutter aus der Dose anstatt Trockenfutter bessere Chancen auf ein langes, gesundes Leben ohne lebensbedrohliche, schmerzhafte und auch häufig teure Krankheiten hat.

Zwar wächst die Zahl der Tierärzte, die Nassfutter für Katzen propagieren, aber genau wie in der Humanmedizin wird auch im Studium der Veterinärmedizin noch zu wenig auf Einflüsse der Ernährung auf die Gesundheit eingegangen, mit der Folge, dass noch immer eine Reihe von Veterinären Trockenfutter billigen oder gar empfehlen. Darüber hinaus sind viele der wissenschaftlichen Studien zum Thema nicht unabhängig, sondern von der Tierfutterindustrie finanziert, und daher genauso glaubwürdig wie Studien von Philip Morris oder Nestle zur Auswirkung von Tabak oder Zucker auf den menschlichen Organismus.

Ungesundes Trockenfutter

Die drei Hauptfaktoren warum Trockenfutter ungesund für Katzen ist, sind:

  • Der Wassergehalt ist zu niedrig. Dies schafft ideale Bedingungen für schmerzhafte und potenziell lebensbedrohende Erkrankungen der Harnwege, z.B. Harnröhrenverstopfungen oder Infektionen. Auch die Bildung von Zysten kann in den meisten Fällen vermieden werden, wenn man den von Natur aus eher trinkfaulen Tieren Nassfutter anbietet und dies am besten auch noch mit Wasser verdünnt. Zur Veranschaulichung: Trockenfutter hat einen Wasseranteil von 5% bis 10%. Das durchschnittliche Beutetier einer Katze besitzt einen Flüssigkeitsanteil von 70% bis 75%.
  • Der Kohlehydratanteil ist viel zu hoch. Dies kann zu Diabetes, Fettsucht und Darmerkrankungen führen. Aber auch Trockenfutter mit weniger Kohlehydraten ist für Katzen ungeeignet. Zum einen ist der Wasseranteil ist immer noch zu niedrig. Zum anderen werden die wenigen nach dem rabiaten Herstellungsvorgang verbliebenen Nährstoffe auch noch in ihrer molekularen Zusammensetzung verändert.
  • Mit Trockenfutter bekommen Katzen das falsche Protein verabreicht. Anders als Hunde oder Menschen sind Katzen reine Fleischfresser. Ohne tierische Proteine geht die Katze ein. Trockenfutter wird aber stark mit pflanzlichen Proteinen angereichert, meist auf Getreidebasis. Dies ist ein wunderbares Mittel, um die Profitmargen der Tierfutterhersteller zu vergrößern. Bei Deiner Katze allerdings hat es den gleichen Effekt, den eine ausschließlich auf Fast Food basierende Diät auf uns Menschen hat. Inzwischen wird auch schon getreidefreies Futter angeboten. Aber aufgepasst: häufig wurde das Getreide durch Erbsen oder Kartoffeln ersetzt und nicht durch tierisches Protein.

Weitere negative Auswirkungen sind:

  • Bakterielle Verunreinigung kann zu Durchfall und Erbrechen führen.
  • Aufgrund der Anreicherung mit Getreide kann es zu teilweise sehr starken Pilzvergiftungen kommen.
  • Insekten und ihre Ausscheidungen können Atemwegsprobleme verursachen.
  • Viele Trockenfutter enthalten Zutaten, die allergische Reaktionen auslösen können.

„Meiner Katze geht’s doch gut“

„Mir geht’s doch gut“ sagt auch der Raucher bis er dann den Lungenkrebs diagnostiziert bekommt. Allerdings kann der im Gegensatz zu Deiner Katze bereits beim ersten Anzeichen von Schmerzen zum Arzt gehen. Bei Deiner Katze wirst Du Symptome eines Diabetes oder das Blut im Urin oder die Tatsache, dass sie aufgrund der blockierten Harnröhre überhaupt nicht mehr uriniert oder die Entzündungssymptome oder die Symptome für Asthma, Nierensteine oder Krebs wahrscheinlich erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium erkennen. Oder, anders ausgedrückt, Krankheiten bleiben lange unentdeckt, und der Katze augenscheinlich geht’s gut - bis es dann zu spät ist. Deshalb lasse ich den Spruch „Meiner Katze geht’s doch gut“ auch nicht gelten. Ich plädiere für vorbeugende Maßnahmen und eine der wichtigsten und am einfachsten umzusetzende ist eine artgerechte Ernährung, die zum Beispiel aus Nassfutter mit geringem Kohlehydratanteil aus der Dose besteht.

Ist Trockenfutter gut für die Zähne?

Auch dieses Argument wird häufig von den Trockenfutteradvokaten ins Feld geführt. Nur leider ist es wissenschaftlich nicht haltbar. Katzen zerkauen Trockenfutter nicht wie propagiert, sondern schlucken es in recht großen Stücken. Auch scheuert es nicht an den Zähnen, sodass es dort irgendwie einen positiven Effekt erzielen könnte, sondern es zersplittert im Maul. Es hat damit genau wie Nassfutter aus der Dose keinen Effekt auf die Dentalhygiene Deiner Katze. Wenn Du etwas Gutes für die Zähne Deiner Katze machen möchtest kannst Du zwei Dinge tun. Zum einen kannst Du das Katzengebiss regelmäßig bürsten, und zum anderen kannst Du Deiner Katze hin und wieder mal ein Stück rohes Fleisch füttern. Das ist nicht nur gesund, sondern stärkt auch die Kaumuskulatur.

Nassfutter für Katzen ist teurer als Trockenfutter

Angesichts der Tatsache, dass Du wahrscheinlich keine Krankenversicherung für Deine Katze hast läuft es am Ende darauf hinaus, ob Du heute zahlst oder erst später, dann allerdings für die Arztkosten.

Wie Du die Ernährung Deiner Katze sanft umstellst, erfährst Du hier.

Katzenbrunnen

Wie in einem früheren Blog bereits erwähnt, bin ich kein Fan von Trockenfutter. Vor allem Katzen sollten keines fressen. Doch was soll man machen, wenn man den Tag über aus dem Hause ist und das Nassfutter nicht die ganze Zeit an der Luft lassen mag? Oder wenn die Katze bereits ein Trockenfutterjunkie ist? Dann ist es wichtig, dass sie mehr trinkt, um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen.

Vielleicht ist Dir schon mal aufgefallen, dass viele Katzen gerne vom laufenden Wasserhahn trinken. Das liegt daran, dass Katzen, wie viele Wildtiere auch, im Laufe der Evolution gelernt haben, dass fließende Wasser besser für ihre Gesundheit sind, als stehende, in denen sich Keime leichter entwickeln.

Eine gute Alternative zum offenen Wasserhahn kann ein Katzenbrunnen sein. Daher habe ich die beliebtesten Katzenbrunnen unter die Lupe genommen, und möchte hier den Drinkwell Platinum von PetSafe empfehlen, der meiner Meinung nach der beste im Sortiment ist. Unten findest Du auch ein Video dazu.

Leiser Betrieb

Dieser Katzenbrunnen wird mit einer Tauchpumpe ausgeliefert, die für einen leisen Betrieb sorgt, da die Pumpe komplett unter Wasser ist. Das Wasser fällt nicht direkt in den Wassernapf, sondern auf eine ‚Rutsche‘, die das Plätschern entschärft und so zu nicht zur zum leiseren Betrieb beiträgt, sondern auch ein Spritzen des Wassers verhindert.

Der Drinkwell Platinum kommt mit einem Aktivkohlefilter, der das Wasser reinigt und ebenfalls zum leiseren Betrieb beiträgt. Den solltest Du alle 2 bis 4 Wochen wechseln, oder nach Bedarf.

Wenn der Katzenbrunnen lauter wird, ist häufig ein verdreckter Filter daran schuld.

Katzen trinken mehr

Der Drinkwell Platinum bietet der Katze außer dem Wasserfall auch noch die Möglichkeit, aus dem Napf zu trinken. Auch hier ist das Wasser immer etwas in Bewegung. Egal wo sich die Katze von bedient, es ist erstaunlich wie viele Katzen aufgrund eines Katzenbrunnens (das gilt natürlich nicht nur für dieses Modell) wesentlich mehr zu trinken. Bei zuvor sehr trinkfaulen Katzen kann dieser Effekt schon sehr extrem ausfallen, mit sehr guten Auswirkungen auf Gesundheit und Aktivitätslevel.

Reinigung und Handhabung

Die Reinigung dieses Katzenbrunnens ist einfach. Bis auf die Pumpe sind alle Teile ok für die Geschirrspülmaschine. Und auch die Pumpe ist leicht auseinanderzunehmen und mit der Hand zu reinigen. Dies solltest Du mindestens einmal pro Woche machen, um zu verhindern, dass Schmutzteile in den kleinen Ecken des Gerätes antrocknen.

Das Nachfüllen des Wassertanks ist etwas gewöhnungsbedürftig. Dazu musst Du den Tank umdrehen. Mit etwas Übung ist das auch ohne große Überschwemmung machbar.

Ein kleiner Tipp: Du kannst auch Wasser in den Napf nachfüllen. Das musst Du allerdings häufiger machen, da Du auf diese Weise nur kleine Mengen in den Wasserkreislauf einspeisen kannst.

Was Du auf jeden Fall vermeiden musst, ist, dass der Wassertank leerläuft. Das kann zu irreparablen Schäden an der Pumpe führen, und in diesem Fall erlischt auch die Garantie!

Auch für Hunde geeignet

Einige finden den Drinkwell Platinum etwas zu groß. Das ist Geschmackssache. Allerdings macht es diesen Katzenbrunnen auch zu einem Hundebrunnen, denn die können trotz ihrer breiteren Schnauze auch bequem aus dem großen Napf trinken.

Enjoy the journey!

Wie man Zecken entfernt

Zecken können tödliche Krankheiten übertragen, daher ist es wichtig, dass Du sie so schnell wie möglich entfernst. Hier erkläre ich, wie Du Deinen Hund oder Deine Katze am besten von diesen gefährlichen Parasiten befreist.

Bereite folgende Dinge vor: eine Pinzette, Latexhandschuhe, Wundalkohol und einen verschließbaren Behälter. Wenn Du hast, leg Dir medizinische Reinigungstücher oder etwas anderes zur Wunddesinfizierung bereit.

Zieh Dir die Handschuhe über. Wir alle haben kleine Bruchstellen in der Haut, die wir zwar nicht spüren, durch die wir jedoch infiziert werden können. Zecken können auch Menschen mit schweren Krankheiten, wie z.B. einer Gehirnhautentzündung, anstecken. Better safe than sorry.

Wenn Du Deinem Tier die Zecke herausziehst, wird es dies als sehr unangenehm empfinden, eventuell sogar starken Schmerz empfinden. Auf der anderen Seite muss es ruhigbleiben, damit Du die Zecke sauber entfernen kannst. Tue also alles Mögliche, dass Dein Tier entspannt und locker ist, wenn Du mit der Operation beginnst. Stell sicher, dass alles was Du dazu benötigst in Reichweite ist. Wenn noch eine andere Person anwesend ist, bitte diese, das Tier in einen festen Griff zu nehmen.

Nimm die Pinzette und nimm die Zecke so nah wie möglich am Körpers Deines Tieres in die Zange. Am besten eignen sich die spitz zulaufenden Pinzetten. Aber pass auf, dass Du nicht Dein Tier zwickst.

Dann ziehe die Zecke mit gleichmäßigem Druck in einer geraden Bewegung heraus. Gehe dabei gefühlvoll vor und zerdrücke die Zecke nicht! Ruckle beim Herausziehen nicht daran, und versuche auch nicht, sie herauszudrehen. Es kann passieren, dass Teile des Zeckenmundes in der Wunde zurückbleiben. Dann solltest Du einen Tierarzt aufsuchen.

Die Zecke tötest Du, indem Du sie in einem verschließbaren Behälter in Alkohol einlegst. Diesen bewahrst Du dann auch noch eine Weile auf, für den Fall, dass Dein Tier Symptome zeigen sollte.

Vergiss nicht, die Wunde zu desinfizieren. Wenn sie weiterhin stark rotgefärbt bleibt oder sie sich gar entzündet, suche umgehend einen Tierarzt auf.

Zum Schluss gibst Du Deinem Tier eine Belohnung.

In den allermeisten Fällen findet ja eh keine Übertragung von Krankheitserregern statt, selbst wenn Teile der Zecke in der Wunde steckenbleiben. Trotzdem solltest Du weiterhin achtsam bleiben.

Wenn Du während der folgenden Wochen die Symptome Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, geschwollenen Lymphknoten oder eine Unlust sich zu bewegen erkennst, gehe zum Tierarzt. Vergiss die eingelegte Zecke nicht mitzubringen, sie kann bei der Diagnose helfen.

Hier erfährst Du, was Du präventiv gegen Zeckenbefall machen kannst.

Wenn Hunde extrem haaren

Wenn Dein Hund übermäßig haart oder seine Haut schuppig ist und offensichtlich stark juckt, ist häufig eine zu einseitige Ernährung Schuld daran. Vor allem wenn Du immer nur ein bestimmtes Tierfutter benutzt, ist es an der Zeit, die Ernährung umzustellen.

Hundefell wächst täglich (!) bis zu 30 Meter, sodass ein Hund 30% seines Proteinbedarfs allein dafür verwendet. Daher ist es wichtig, dass das Hundefutter viel hochwertige Proteine enthält. Darüber hinaus deuten neue Studienergebnisse aus der Tierfutterforschung darauf hin, dass weiterhin auch Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren einen sehr guten Effekt auf die Gesundheit der Haut und das Fellwachstum haben.

Natürlich, sollten die Hautprobleme Deines Hundes zu extrem sein, dann ist es ratsam einen Tierarzt aufzusuchen, um eine Infektion oder andere Krankheit auszuschließen. In den meisten Fällen hilft jedoch schon eine einfache Ernährungsumstellung.

Häufig entwickelt sich eine Empfindlichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel mit der Zeit. Um herauszufinden, ob dies auch bei Deinem Hund der Fall ist, musst Du einfach etwas herumprobieren. Wenn Du Deinem Hund bisher zum Beispiel immer ein Geflügel/Mais-Mix gegeben hast, dann versuche es mal mit einem Lamm/Reis-Mix oder einer getreidefreien Diät mit einem anderen tierischen Protein.

Was Du bei einer Futterumstellung beachten solltest, erfährst Du hier... 

Mittel gegen Flöhe und Zecken

Der Sommer ist nicht nur die Zeit, in der man mit seinem Hund lange Waldspaziergänge unternimmt, sondern leider auch die Saison, in der unsere Vierbeiner von Flöhen und Zecken gepiesackt werden. Am besten wartest Du nicht, bis sich diese Schädlinge im Fell Deines Freundes festgesetzt haben, sondern ergreifst schon präventiv geeignete Maßnahmen, sodass eine Behandlung gar nicht erst nötig wird.

Wenn Du Dich für ein bestimmtes Mittel entschieden hast, gilt es, die folgenden Sicherheitstipps zu beachten.

  • Jedes Mittel weist ausdrücklich darauf hin, für welches Haustier es gemacht wurde. Verwende niemals ein Katzenmittel für Deinen Hund oder ein Hundemittel für Deine Katze. Gerade im letzteren Fall kann dies tödlich für Deine Katze enden.
  • Die Menge, die Du für Dein Tier nehmen solltest, hängt entscheidend vom Gewicht ab. Wenn der Hersteller eine gewisse Menge für einen 20kg Hund empfiehlt, kannst Du für Deinen 10kg Hund nicht einfach die halbe Menge nehmen. Andernfalls könnte das Mittel einen gegenteiligen oder zumindest reduzierten Effekt erzielen. Sollte die korrekte Menge nicht angegeben sein, frag beim Hersteller nach.
  • Achte darauf, dass Dein Hund die Angaben zu Mindestalter und Gewicht erfüllen, die vom Hersteller auf dem Produkt angegeben werden.
  • Nutze niemals zwei Produkte von unterschiedlichen Herstellern. All diese Mittel wurden dazu konzipiert, sie alleine anzuwenden. Befolge die Anweisungen auf der Verpackung. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie Du die Shampoos oder Spot On Mittel auftragen musst, kontaktiere den Hersteller.
  • Wenn Du mehrere Tiere hast, trenne sie nach der Behandlung räumlich voneinander, sodass sie sich die Mittel nicht gegenseitig ablecken können. Sobald die Mittel angetrocknet sind, dürfen die Tiere wieder zusammenkommen.

Auch wenn die Hersteller es oft nicht zugeben, aber jeder Hund, der viel draußen in der Natur ist, wird Zecken oder Flöhe bekommen. Aber mit vielen dieser Mittel kann man die Anzahl gewaltig reduzieren und dem Hund viel Leid und sich selbst viel Arbeit ersparen.

Wie Du eine Zecke entfernst erfährst Du hier.

Dehydration von Haustieren

  • Katzen und Hunde bestehen aus 80% Wasser. Bei Menschen beträgt der Wasseranteil gerade einmal knapp über 60%
  • An normalen Tagen benötigt Dein Tier täglich mindestens 50ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. An heißen Tagen und je nach Aktivitätslevel oder der gesundheitlichen Kondition braucht es aber mehr.
  • Dehydration wird ausgelöst, wenn der Körper zu viel Flüssigkeit verliert und/oder nicht genügend Wasser aufnimmt.
  • Flüssigkeitsverlust wird normalerweise durch Überhitzung bei zu heißem Wetter verstärkt.
  • Die Symptome bei Dehydration sind Lethargie, eingesunkene Augen, Appetitlosigkeit oder Depression. Wenn Du glaubst, dass Dein Tier dehydriert ist, gehe umgehend zum Tierarzt.
  • Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Haustier dehydriert ist, kannst Du folgenden Test machen: Ziehe die Haut im Nacken hoch, in etwa da, wo ein Muttertier ihr Junges anpackt, um es fortzutragen. Normalerweise fällt die Haut sofort in die ursprüngliche Position zurück. Wenn Dein Tier jedoch dehydriert ist, kann dieser Vorgang einige Momente dauern. Aber wie dem auch sei, eine richtige Diagnose kann nur ein Tierarzt stellen!
  • Stell sicher, dass Dein Tier jederzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. Wechsel das Wasser hin und wieder. Auch Tiere mögen kein abgestandenes Wasser, schon gar nicht an heißen Tagen. Wasch den Wassernapf jeden Tag, sodass Bakterien der Garaus gemacht werden.
  • Bring extra Wasser, wenn Du auf Reisen bist, oder länger mit dem Hund gehst. Es gibt tolle Reisenäpfe genau für solche Situationen.
  • Schließe den Toilettendeckel, sodass sich Dein Tier nicht daraus bedienen kann. Toiletten beherbergen viele Bakterien, auch wenn sie regelmäßig gereinigt werden.
  • Gerade für Katzen ist Nassfutter wesentlich gesünder als Trockenfutter, auch deshalb, da Nassfutter dem Tier mehr Flüssigkeit zuführt. Das ist gerade in der heißen Jahreszeit sehr wichtig. 

 

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